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Unterirdische Leistung

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Zu Muttis 50. Geburtstag (es hätte auch locker der 40. sein können – das nennt man gute Gene) gab es ein Familien-Reunion im Ruhrgebiet mit vielen spaßigen und abenteuerreichen Aktivitäten. Eine davon fand in der Kluterthöhle im Ennepetal statt. Die Kluterthöhle ist übrigens eine Tropfsteinhöhle. Wer jetzt vielleicht das Bild von Stalagmiten und Stalaktiten vor Augen hat, die man ja nicht berühren darf, hat sich getäuscht. Denn wir hatten das Abenteuerpaket gebucht:

Im Rahmen einer Erlebnistour erkundeten wir die Höhle abseits der normalen Wege. Das bedeutete natürlich auch, dass ein aufrechter Gang in den z.T. sehr engen und niedrigen Gängen nur sehr selten möglich war. Wir krochen, krabbelten, robbten, rutschen auf dem Hintern und kletterten also durch die lehmigen Gänge. Dabei durften natürlich zwei – naja eigentlich drei – wichtige Accessoires nicht fehlen: Ein Helm auf dem Kopf und ein Lampe – am besten auch auf dem Kopf (Stirnlampe). Für mich gehörte natürlich auch Traubenzucker in die Tasche. Die Helme waren wirklich hilfreich, da sich so gut wieder jeder (auch ich als – sagen wir mal – eher kleinerer Mensch) mindestens einmal den Kopf gestoßen hat. Für das nächste mal brauche ich dann noch einen Helm für meine Insulinpume (bitte erfinden! 😉 ), denn diese hat – in der Hosentasche befestigt – beim Kriechen doch ein paar Kratzer abbekommen. Ohne unsere Stirn- und Taschenlampen hätten wir die einzelnen Teile eines versteinerten Riffes mit seinen Schwämmen, Muscheln und Korallen wohl nicht bewundern können. Denn die Höhle war nur auf den „normalen“ Gängen beleuchtet – alles andere wäre ja langweilig ;-). Und nur so konnten wir einmal die Erfahrung – oder wohl eher das Erlebnis – von absoluter Dunkelheit machen. An diese Dunkelheit können sich Augen niemals gewöhnen, d.h. man sieht absolut nichts. Gut, dass Insulinpumpen beleuchtet sind 🙂 ! Das Tempo der Führung wurde natürlich der Gruppe angepasst. Es gab also immer wieder Wartepunkte, damit auch niemand in absoluter Dunkelheit verloren ging. Warum ich nun den neuen Spitznamen Speed-Raupe bekommen habe, verstehe ich gar nicht…

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