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HDL-Spiegel steigern?! Ran an den Fisch!!!

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© Mara Zemgaliete / Fotolia


Jeder, der an Diabetes leidet, hat ein erhöhtes Schlaganfallrisiko, das ist leider hinlänglich bekannt. Besonders Typ-2 Diabetiker sind davon sehr häufig betroffen. Insbesondere der ischämische Schlaganfall tritt in Europa statistisch häufiger ein oder auf als der hämorrhagische Schlaganfall.
 

Immer wieder wird Fisch aufgrund seiner guten Fette als Lebensmittel empfohlen, da man davon ausgeht, dass diese einen präventiven Charakter haben, wenn es darum geht eine koronare Herzerkrankung vorzubeugen.

Eine neuere Studie aus dem Jahr 2016 bestätigt die Empfehlungen der DGE, welche empfiehlt, 1 -2 mal pro Woche Fisch zu verzehren, um eben dieses Risiko der Arterienverkalkung vorzubeugen.  Die acht Autoren verschiedener deutscher Universitäten und Gesellschaften, die sich mit dem Schwerpunkt Ernährungsforschung auseinandersetzen, fanden zwar heraus, dass sich die Konzentration von LDL-Cholesterin nicht veränderte, allerdings fanden sie ebenso heraus, dass sich die Trglycerid-Konzentration reduzierte und sich gleichzeitig die HDL-Konzentration erhöhte. Was gut ist! Auch wenn Fisch als Nahrungsmittel scheinbar auf den ersten Blick keinen positiven Einfluss auf das „böse“ Cholesterin hat, so hat es auf den zweiten Blick schon.

LDL wird immer dann schwierig, wenn die HDL-Konzentration im Blut zu gering ist. Die American Heart Association empfiehlt ebenso wie die European Society of Cardiology, dass die Konzentration von HDL nicht unter 60mg/dl (1,5mmol/l) im Blut sowohl bei Frauen als auch Männern liegen sollte.  Da in der o.g. Studie nachweislich Fisch einen positiven Einfluss auf die HDL- und Triglycerid-Blutkonzentration hat, bleibt es dabei, dass maritimer Fisch ein  gesundes Lebensmittel darstellt und gut für dich ist.

Nachteilige Wirkungen durch den Verzehr von Fisch konnten die Autoren der Studie nicht ausmachen. Es sei im Gegenteil eher wahrscheinlich, dass die Vorteile des Fischverzehrs in Höhe von bis zu 340g/Woche  die  Nachteile einer eventuellen Belastung von Fisch, mit Methylquecksilber und persistenten organischen Schadstoffen, überwiegen würden.

Also ran an den Fisch. Statt Mettbrötchen –  lieber ein leckeres Bismarckbrötchen!

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